| Überblick | |
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Unser Softwareprodukt TEAS/TEAS++ basiert auf den FINBAU-Tools und zeigt die Flexibilität wie Vielfalt der FINBAU-Tools auf. Mit TEAS/TEAS++ modellieren und analysieren Sie Zahlungsströme für sogenannte Vertragsarten. Zusätzlich kreieren Sie Bauspartarife sowie Kondi-tionen für Darlehen, die wir allgemein Tarife oder Tarifvorgaben nennen. Daraus resultiert der Name Tarifent-wicklungs- und Analysesystem. Tarife legen Sie für jede Vertragsart in einer Datenbank ab und greifen für Model-lierungen von Verträgen darauf zurück.
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Mit einem sogenannten Kombi-Produkt modellieren und analysieren Sie beliebige Kombinationen individueller Vertragsarten. Die Kombinationen erstellen Sie über intuitiv zu bedienende Assistenten oder "freihändig". Alle von Ihnen getätigten Eingaben sind speicherbar und wieder abrufbar, so dass lästiges Neueintippen erspart bleibt. Einen Ausdruck nehmen Sie wahlweise auf dem Druckgerät oder als Seiten-vorausschau auf dem Bildschirm vor. |
| Individuelle Vertragsarten | |
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Mit TEAS/TEAS++ modellieren Sie folgende individuellen
Vertragsarten: |
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| Kombi-Produkte | |
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Ein Kombi-Produkt ist die beliebige Kombination individueller Vertragsarten. Neben den Assistenten für |
individuelle Vertragsarten erstellen Sie über weitere Assistenten folgende Kombinationen: |
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- Vor- und Zwischenfinanzierungen von Bausparverträgen, |
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Auch Kombinationen dieser Modelle oder das Beimischen weiterer individueller Bausteine sind möglich. Sie haben nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der freien Kombination. Wenn Sie über Assistenten ein Modell erstellen, fasst TEAS/TEAS++ die Bausteine zusammen. Eine Änderung eines Bausteines bewirkt dann automatisch die Änderung der |
abhängigen Bausteine. Sie haben ferner die Möglichkeit, Bausteine zu gruppieren und jeder Gruppe einen Namen zu geben. Im Ausdruck erscheinen dann die Bausteine gruppenweise. Im Rahmen von Finanz-ierungen beispielsweise könnte jede Gruppe ein anderer Kreditgeber sein. |
| Tarifvorgaben | |
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Tarifvorgaben beinhalten u. a. die Kontoführungsmodalität, Zinssätze, Auszahlungskurs, Gebühren samt RLV, Regelzahlungen und beim Bausparen das Zuteilungsverfahren mit zum Teil tiefgehender Ausprägung. Zur Kontoführungsmodalität gehören Zins- und Zahlungsverrechnungen pro Jahr und die Art und Weise der Zins-ermittlung (Zinseszins, linear, laufende Verzinsung, Einmalgutschrift usw.). Bei Sparanlagen werden Basiszinsen, Sonderzinsen und ein Zinsbonus unterschieden. Sonderzinsen werden im Prinzip wie Basiszinsen behandelt, jedoch hat der Anleger nicht unbedingt einen Anspruch auf sie bzw. er kann optional auf sie verzichten. Ein Zinsbonus ist eine Einmalgutschrift zum Laufzeitende prozentual zu den Basis- und/oder Sonderzinsen. Eine Regelzahlung prozentual zum |
Bezugswert beschreibt den monatlichen Betrag, den der Anleger oder Kreditnehmer im Normalfall zahlen muss und den Zahlungstermin. Speziell beim Bausparen gehören zu diesen Zahlungen zum Beispiel Tilgungsraten in Abhängigkeit von der bei Zuteilung erreichten Bewertungszahl. Diese Vorgaben können als Voreinstellung angesehen werden und sind änderbar. Gebühren umfassen eine Bearbeitungs-gebühr prozentual zum Bezugswert oder absolut, ein Agio sowie jährliche Kontogebühren. Diese Angaben legen Sie in einer Datenbank ab und mischen sie dann einem Zahlungsstrom bei. Das erspart viel Tipparbeit und erlaubt zum Beispiel einen nahezu mühelosen Vergleich. Sie können solche gespeicherten Vorgaben auch als Vorlage für einen Zahlungsstrom verwenden. Gerade in einem Netzwerkeinsatz mit vielen Anwendern stellen Sie sicher, dass alle mit den gleichen Konditionen arbeiten. |
| Vertragsangaben | |
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Vertragsangaben beschreiben den Zahlungsstrom, den wir auch als Vertrag bezeichnen. Hierzu gehören der Vertragsbezugswert, Zahlungen und die Laufzeit. Die Beschreibung eines Zahlungsstromes erfolgt in intuitiver Weise. Die Eingabemöglichkeiten sind so mannigfaltig, dass wir sie auf die Register Angaben, Zusätze, var. Zahlungen, Vertragsänderungen und Tarife aufgegliedert haben. Das Register Angaben enthält die häufig verwendeten Größen wie Bezugswert, Beginn und Ende sowie monatliche Zahlungen. Unter einem Bezugswert verstehen wir beim Bausparen die Bausparsumme, bei Sparanlagen den Endwert und bei Krediten den Nominalbetrag. Zum Bezugswert kann die Entrichtung der Bearbeitungsgebühr vorgegeben wer-den (keine, verrechnen, separat). Der Begriff einer Zahlung ist weitläufig aufzufassen. Neben einer "herkömmlichen" Monatsrate rechnen Sie auch mit vermögenswirksamen Leistungen (vL) jeweils mit Beginntermin und mit variablen Zahlungen. |
Eine variable Zahlung ist in der Höhe (kann auch negativ sein), im Zahlungszeitraum (Beginn und Ende) und im Zahlungsrhythmus (einmalig, monatlich, ..., jährlich) frei gestaltbar. Bei Sparanlagen spezifizieren sogenannte Sparstopps Termine, an denen die Zahlungen eingestellt werden. Bis zum Vertragsende laufen dann nur noch Zinsen und Gebühren auf. Mögliche Sparstopps können u. a. ein fester Termin oder ein Anspargrad (zum Beispiel das Erreichen des Mindestsparguthabens) sein. Auch das Aufsetzen auf bestehenden Verträgen ist u. a. durch Vorgabe des aktuellen Saldos möglich. Da diese Form von Zahlungsströmen nicht die Regel ist, finden Sie sie unter dem Register Zusätze. Wahlweise ermittelt TEAS/TEAS++ auch Zinsabschläge. Speziell beim Bausparen ist die staatlich gewährte Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage in den verschiedenen Verfahren abbildbar. |
| Vertragsänderungen | |
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Vertragsartenabhängig können zu beliebigen Terminen Vertragsänder-ungen vorgenommen werden. Das sind bei Krediten Prolongationen, bei Spar- |
anlagen die Änderung des Zinssatzes sowie beim Bausparen Tarifwechsel, Erhöhungen und Ermäßigungen. |
| Ergebnisse | |
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TEAS/TEAS++ stellt Ergebnisse in einem Info- und in einem Konto-Register dar. Unter der Vertragsinformation finden Sie Angaben zu den insgesamt bis zum Laufzeitende erbrachten Zahlungen, Zinsen, Gebühren usw.. In Kombi-Produkten sind diese Größen aufgeteilt nach Spar- und Kreditzahlungen. Ein Kontoverlauf stellt die Vertragsentwicklung im zeitlichen Ablauf dar. Er enthält Angaben wie u. a. Zahlungsein- und -ausgänge, Gebühren, |
Salden sowie Zinsen. Sie haben die Wahl zwischen kompletten oder verdichteten Verläufen (monatlich, vierteljährlich, ..., jährlich). Verdichtete Kontoverläufe enthalten die Kontowerte (ggf. kumuliert) jeweils zum gewählten Periodenende. Auch für Kombi-Produkte erstellen Sie Kontoverläufe, die in Analogie zur Vertragsinformation die Spar- und Kreditzahlungen sowie die Saldenentwicklung aufweisen. |
| Berechnungen | |
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Eine Zielwertsuche der ersten drei Möglichkeiten setzt voraus, dass zwei andere bekannt sind. Mit der Berechnung von variablen Zahlungen schöpfen Sie die Fähigkeiten von |
TEAS/TEAS++ voll aus undoptimieren einen Zahlungsstrom. Barwerte und Effektivzinsen übrigens kalkulieren Sie u. a. nach der alten und neuen PAngV sowie nach AIBD. |
| Erweiterung durch TEAS++ | |
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In der Erweiterung TEAS++ haben Sie die Möglichkeit, Zahlungsströme nach der Marktzinsmethode zu kalkulieren und zu bewerten. In einem Szenario spezifizieren Sie Angaben wie eine taggenaue Zinskurve und Kosten. Kosten sind Elemente, die im Vertragsleben für ein Unternehmen zwar anfallen, aber nicht auf dem Konto zu Buche schlagen. Hierunter fallen zum Beispiel Werbungs-, Betreuungs- und Bearbeitungskosten sei es einmalig oder regelmäßig wiederkehrend. Anhand der Zinskurve werden die Zahlungen und Kosten zu Deckungs-beiträgen abgezinst. Deckungsbeiträge werden in fünf Stufen dargestellt, wobei ausgehend von den reinen Ein- und |
Auszahlungen jede Stufe je nach Abstraktionsgrad mehr Faktoren einrechnet. So sehen Sie die Auswir-kungen der verschiedenen Faktoren auf den Barwert. In Kombi-Produkten haben Sie die Möglichkkeit, jedem
Baustein ein anderes Szenario zuzuordnen. So können Sie zum Beispiel
erst- und nachrangige "Risiken" im Rahmen einer Finanzierung
oder Spar- und Kredit-bausteine unterschiedlich bewerten. Selbstverständlich speichert TEAS++ alle Angaben in
einem Szenario, das Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder laden,
modifizieren oder einem anderen Zahlungsstrom zuordnen. |
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© Lehmann GmbH 2001, Stand März 2002 |
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